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In-vitro-Fertilisation - IVF

Die künstliche Befruchtung, auch In-vitro-Fertilisation (IVF) oder Reagensglasbefruchtung genannt, wird in folgenden Fällen durchgeführt:

  • Die Eileiter der Frau sind verschlossen.
  • Mehrere Inseminationen haben keinen Erfolg gebracht.
  • Die Spermaqualität ist unzureichend.
Dabei bekommt die Frau Hormone, die mehrere Eibläschen in einem Behandlungszyklus gleichzeitig heranreifen lassen. Diese Eibläschen werden zum optimalen Zeitpunkt durch die Scheide in einer kurzen Narkose abpunktiert. Die gewonnenen Eizellen werden dann im Reagenzglas mit den Spermien des Partners vermischt.

Bei der verlängerten Kultivierung der befruchteten Eizellen können einige Embryos bis zum höchsten, im Labor erreichbaren Entwicklungsstadium (so genannte Blastozyste) kultiviert werden. Die Kultivierung bis zu diesem Stadium dauert annähernd 4-6 Tage. Danach werden die Blastozysten in die Gebärmutter transferiert.

Intracytoplasmatische Spermieninjektion (ICSI)

Bei dieser Methode ist die Vorbehandlung dieselbe wie bei einer künstlichen Befruchtung. Im Labor werden die Spermien nun aber nicht nur mit den Eizellen gemischt, sondern regelrecht in die Eizelle eingebracht.

Die ICSI-Behandlung wird in folgenden Fällen durchgeführt:

  • Die Spermaqualität ist deutlich eingeschränkt (weniger als fünf Millionen Spermien pro Milliliter).
  • Zwei Versuche der künstliche Befruchtung sind fehlgeschlagen (so genannte Nullbefruchtungen).
  • Bei morphologischen Störungen der Spermien. Hat die Kopfregion der Spermien etwa nicht eine bestimmte Form, sind diese nicht in der Lage in die Eizelle einzudringen und können diese nicht befruchten.

Die so genannte TESE-Therapie (testikuläre Sperma-Extraktion) wird durchgeführt, wenn keine Spermien im Ejakulat sind. (Dies ist z.B. der Fall, wenn die Samenleiter verschlossen sind. Dabei wird eine Gewebeprobe aus dem Hoden entnommen. Aus den Samenkanälchen werden die Spermien ausgewaschen und gewonnen. Sie können nun für die ICSI-Therapie verwendet werden.

Blastozystentransfer

Bei der sog. verlängerten Kultivierung werden die Embryonen in speziellen Nährflüssigkeiten kultiviert, was ihre Entwicklung in höhere embryonale Stadien ermöglicht. Im Laufe dieser Kultivierung werden den Embryonen Nährstoffe zugeführt, die für die einzelnen Entwicklungsstadien charakteristisch und notwendig sind. Dank dieser langfristigen Kultivierung werden jene Embryonen ausgeschlossen, die aufhören, sich zu entwickeln und so nicht zu einer Schwangerschaft beitragen können. Man kann besser die qualitativ hochwertigsten Embryonen bestimmen, den Tag des Transfers optimalisieren und so die Chance auf den Erfolg der ganzen Behandlung erhöhen.

Genetische Präimplantations-Diagnostik (PID)

Manche Paare können aufgrund Gen- oder Chromosomen Defekte nicht schwanger werden, oder ein gesundes Kind austragen. Mit Hilfe von anspruchsvollen Untersuchungsmethoden ist es heutzutage jedoch möglich, viele von diesen Defekten und Anomalien bereits im frühren embryonalen Stadium zu entdecken. Durch eine Kombinierung der Verfahren der künstlichen Befruchtung und einer speziellen genetischen Embryountersuchung noch vor ihrer Einführung in die Gebärmutter, kann bei vielen unfruchtbaren Paaren mit genetischer Belastung die Chance erhöht werden, ein gesundes Kind auf die Welt zu bringen.

Ein höheres Vorkommen von Embryonen mit Chromosom-Anomalien wird bei Paaren mit Frauen in höherem Alter (über 35 Jahre) oder bei wiederholten erfolglosen IVF-Zyklen festgestellt. Bei diesen Patienten wendet man Präimplantations-Genscreening an (PGS), das bedeutet die Untersuchung der Embryonen auf die Zahl der Kopien ihrer „problematischsten" Chromosome. Dies sind die Geschlechtschromosome (X, Y), die Chromosome 21, 13,18, 16 und 22. Trisomie (Auftreten von drei statt zwei Kopien) der Chromosome 13, 18, 21 und Störungen bei der Zahl der Geschlechtschromosome führen am häufigsten zur Geburt eines lebenden, aber behinderten Fötus. (Trisomie des Chromosoms 21 - Down Syndrom, Trisomie des Chromosoms 18 - Edwards-Syndrom, Trisomie des Chromosoms 13 - Patau-Syndrom, XXY - Klinefelter-Syndrom, XO - Turner-Syndrom)

Eine weitere Risikogruppe bilden Paare, bei denen geschlechtsspezifische Erbkrankheiten auftreten (z.B. Hämophilie), in diesem Falle ist es möglich, ein Embryo jenes Geschlechts auszuwählen, dass nicht betroffen sein kann. 
 

PICSI

PICSI ist eine Methode zur Selektion reifer Spermien im Rahmen der intrazytoplasmatischen Spermeninjektion (ICSI). Bei der PICSI wird die Spermienselektion mittels Hyaluronsäure genutzt, um unreife von reifen Spermien zu selektieren  und damit eine höhere Spermienqualität für die ICSI zu erreichen. Die Köpfe reifer Spermien tragen einen spezifischen Rezeptor für Hyaluronsäure (Hyaluronan). Hyaluronan ist eine wesentliche Komponente der Hülle, welche die Eizelle umgibt. Unreife Spermien verfügen nicht über diesen Rezeptor. Dieser Hyaluron-Bindungstest selektiert Spermien, die ein bestimmtes Reifestadium erreicht haben und für die ICSI am besten geeignet sind.


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